Ist dein Online-Shop aktuell (und) sicher

Hand aufs Herz, wie ernst nimmst du die Mails deines Providers, in denen er dich auf PHP- Aktualisierungen hinweist? Und wann hast du eigentlich das letzte Update für dein Shopsystem durch- geführt? Tja, wenn du dich daran schon gar nicht mehr erinnern kannst und die Provider-Mails bisher auch immer ignoriert hast, könnte die Lage bereits ernster sein als dir lieb ist. Eine veraltete Software richtet unter Umständen gewaltige Schäden an, unter denen nicht nur du, sondern im schlimmsten Fall deine Kunden leiden. Und dann wird’s richtig teuer. Was genau passieren kann, erfährst du hier.

Keine Updates? Damit setzt du deinem Shop heftigen Risiken aus

Wenn du nicht regelmäßig die aktuellste Software-Version installierst, entstehen Sicherheitslücken in deinem System. Folgende Gefahren könnten auch dich betreffen:

1. Leichtes Spiel für Hacker

Je älter deine Systemsoftware ist, desto mehr Zeit gibst du Hackern, alle Codes und Daten intensiv zu studieren. Mit jedem Tag, an dem die Software nicht mehr aktuell ist, erhöht sich also die Wahrscheinlichkeit, dass Cyberkriminelle Sicherheitslücken entdecken.

2. Steigende Updatekosten

Ein Flugticket wird teurer, wenn du besonders weit reist. Wenn dein System schon sehr veraltet ist, muss auch dein Provider eine weite Strecke zurücklegen, um es auf den neuesten Stand zu bringen. Diesen großen Aufwand musst du dann bezahlen.

3. Nicht mehr kompatibel

Alle anderen entwickeln sich weiter: Zahlungsanbieter, Schnittstellen, Warenwirtschaften ändern laufend ihre Standards und Anforderungen. Kann das von dir gewählte Shopsystem da nicht mehr mithalten, funktioniert die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten nicht mehr und wichtige Elemente fallen einfach aus.

4. Wenn alles zu spät ist: Shopausfall

Sollten irgendwann die ganzen versäumten PHP-Updates auf einmal nachgeholt werden, können die neuen Dateien ggf. nicht an veralteten Verknüpfungspunkten andocken. In letzter Konsequenz bricht der gesamte Shop zusammen. Schnelle Hilfe ist dann nicht mehr möglich.

Und das ist noch nicht alles. Der Gesetzgeber hat klar geregelt, wer im Schadensfall Konsequenzen befürchten muss.

Haftbar bist du als Shop-Betreiber

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist darauf hin, dass Betreiber von Online-Shops nach § 13 Absatz 7 des Telemediengesetzes verpflichtet sind, „ihre Systeme nach dem Stand der Technik gegen Angriffe zu schützen.“ Weiter heißt es in der aktuellen Mitteilung: „Eine grundlegende und wirksame Maßnahme hierzu ist das regelmäßige und rasche Einspielen von verfügbaren Sicherheitsupdates.“

Heißt konkret: Sollten durch veraltete Systemsoftware beispielsweise sensible Zahlungsdaten deiner Kunden in falsche Hände geraten, würdest du dafür belangt. Die den Dritten entstandenen Kosten im Schadensfall, hättest du zu tragen.

Das wäre der Worst Case. Doch auch, wenn es dich nicht ganz so heftig erwischen sollte, ist es zwingend ratsam, die Software immer aktuell zu halten, denn sonst:

– Empfinden Kunden deinen Shop als unseriös.

– Wird deine Website von Google schlecht bewertet. Du sinkst im Ranking und bist nicht mehr gut auffindbar.

– Droht ein Zusammenbruch deines Shops. Damit verbunden wären ein Einkommensausfall und unvorhersehbare Kosten für die Wiederherstellung oder bei der Datenportierung auf ein neues System.

Wir hoffen, mit unseren Informationen bei dir ein Bewusstsein geschaffen zu haben, wie gefährlich es sein kann, regelmäßige Updates schleifen zu lassen.

PS: Wenn Du Hilfe bei deinem Shop benötigst sind wir natürlich für Dich da. Mit unserer dauerhaften Shopbetreuung bleibt Dein Shop immer aktuell und Du hast nie wieder Stress mit veralteter Software oder Umsatzausfällen weil dein Shop z.B. durch ein Serverupdate ausgefallen ist.

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